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Johann Wolfgang Goethe, Faust, Der Tragödie Zweiter Teil,
Fünfter Akt, Großer Vorhof des Palasts, Grablegung

Faust ist tot. Mephistopheles ruft seine Helfershelfer herbei: die Dickteufel und die Dürrteufel. Sie sollen Faustens Seele bei deren Austritt aus dem Körper ergreifen. Bühnenanweisung: Glorie von oben rechts. Himmlische Heerschar und Engel erscheinen und vertreiben die Teufel: sie "stürzen ärschlings in die Hölle". 
 
Jetzt ist Mephistopheles auf sich allein gestellt. Durch den Anblick der männlichen Engel bricht seine homosexuelle Veranlagung hervor. Er wird ins Proszenium abgedrängt, d.h. er spielt auf der Bühne schon gar nicht mehr mit. "Sie wenden sich - Von hinten anzusehen!- Die Racker sind doch gar zu appetitlich." Jetzt rastet er völlig aus, wird abgelenkt, hat nur noch Augen für die kleinen Racker, und vergisst Faustens Seele.

Bühnenanweisung: Sie (die Engel) erheben sich, Faustens Unsterbliches entführend. 

Es folgt Mephistopheles' Schlussmonolog. Ein um Faustens Seele betrogener Teufel.

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